Der in Mexiko aktive kanadische Edelmetallproduzent konnte im zurückliegenden 2. Quartal 2017 nach zwei schwächeren Vorquartalen wieder die 2-Millionen-Unzen-Marke übertreffen.

BildErfreuliche Aufwärtstendenz bei Endeavour Silver (ISIN: CA29258Y1034 / TSX: EDR): Der in Mexiko aktive kanadische Edelmetallproduzent konnte im zurückliegenden 2. Quartal 2017 nach zwei schwächeren Vorquartalen mit einer Gesamtproduktion von rund 2,1 Mio. Unzen Silberäquivalent erstmals wieder die 2-Millionen-Unzen-Marke übertreffen. Allerdings fiel die Silberförderung mit etwas mehr als 1,11 Mio. Unzen dennoch 26 % niedriger aus als im Vorjahreszeitraum, während die Goldproduktion mit 13.058 Unzen um 17 % zurückging.

Ursächlich für diese Entwicklung waren in erster Linie die im Vergleich zum Vorjahr deutlich veränderten Abbaupläne. Nahm die Produktion 2016 infolge der zu Jahresbeginn getroffenen Entscheidung, die Explorations- und Entwicklungsausgaben bei allen drei Minen vor dem Hintergrund niedriger Edelmetallpreise zurückzufahren, im Jahresverlauf noch kontinuierlich ab, erhofft man sich in diesem Jahr, die Förderung mittels zusätzlicher Investitionen und einem sich daraus ergebenen verbesserten Zugang zu den Reserven von Quartal zu Quartal steigern zu können.

Und bislang scheinen diese Pläne auch durchaus aufzugehen. So fiel etwa die Goldproduktion der im Bundesstaat Guanajuato gelegenen ,Bolañitos‘-Mine aufgrund eines höheren Gesteinsdurchsatzes sowie verbesserter Goldgehalte zuletzt größer aus als geplant. Zudem konnten die Silbergehalte des dort geförderten Erzes gesteigert werden. Aufgrund von Schwankungen innerhalb der ,LL-Asunción‘-Ader blieben diese allerdings erneut etwas hinter den Erwartungen zurück.

Positive Signale gab es auch vom bisherigen Sorgenkind der Gesellschaft, der ebenfalls in Guanajuato beheimateten ,El Cubo‘-Mine. Dort fielen die erzielten Silber- und Goldgehalte im Zuge der im Quartalsverlauf vorgenommenen Änderungen an den Abbaumethoden und Erzkontrollprozessen höher aus als prognostiziert. Zwar blieb der Gesteinsdurchsatz knapp hinter den selbstgesteckten Zielen zurück, jedoch rechnet das Unternehmen hier bis zum Jahresende mit einem Wiederanstieg sowie mit einer Stabilisierung der Erzgehalte.

Weniger zufrieden dürfte man bei Endeavour hingegen über den Verlauf des 2. Quartals der ,Guanaceví‘-Mine in der Provinz Durango sein. Schmalere Erzadern als im Ressourcenmodell errechnet sorgten hier für eine langsamere Minenentwicklung sowie ein geringeres Förderergebnis. Darüber hinaus fielen auch die Erzgehalte niedriger aus als geplant. Die Unternehmensführung leitete daher umgehend eine interne Überprüfung der Abbaupläne und der Reservenschätzung ein, nachdem man im vergangenen Jahr bereits verschiedene betriebliche Veränderungen angeordnet sowie umfangreiche Investitionen in die Pump-, Belüftungs- und Elektroanlagen der Mine getätigt hatte.

Endeavours CEO Bradford Cooke – https://www.youtube.com/watch?v=z_hKJiTe4wA – zeigte sich dennoch relativ zufrieden mit dem Quartalsverlauf: „Unsere zweite Quartalsproduktion stellte dank höherer Tonnagen und / oder Erzgehalte aus den ,Bolañitos‘- und ,El Cubo‘-Minen eine Verbesserung gegenüber dem ersten Quartal dar. Beide Minen liegen nun im Einklang mit ihren Betriebsplänen für dieses Jahr.“ Zudem hoffe man mit Hilfe der angestoßenen internen Untersuchung der ,Guanaceví‘-Mine zusätzliche Wege zu finden, um auch dort bald wieder bessere Ergebnisse zu erzielen.

Währenddessen habe man vor Kurzem die Entscheidung getroffen, das ,El Compas‘-Projekt zur vierten Mine des Konzerns weiterzuentwickeln. Aktuell seien dort bereits die Arbeiten an einer Förderrampe im Gange, über die man Zugang zu den Erzkörpern erlangen wolle.

Außerdem habe das Unternehmen erst vor einer Woche vom mexikanischen Umwelt- und Rohstoffministerium (,SEMARNAT‘) die Erlaubnis zur Errichtung der ,Terronera‘-Mine sowie der dazugehörigen Erzverarbeitungsanlage erhalten. Damit könne die Zahl der Förderanlagen des Unternehmens schon bald auf fünf steigen. Allerdings stünden hier zunächst noch weitere Genehmigungen für geplante Abraumhalden und Absetzbecken (,Tailings‘) aus, mit denen jedoch im späteren Jahresverlauf zu rechnen sei.

Bleibt zu hoffen, dass bis dahin auch die Edelmetallverkäufe wieder etwas besser laufen. Diese fielen im zurückliegenden Quartal nämlich mit lediglich 988.821 verkauften Unzen Silber (- 34 %) sowie 12.294 abgesetzten Unzen Gold (- 20 %) um einiges schlechter aus als noch vor einem Jahr.

Ansonsten verfügte die Gesellschaft zum Stichtag 30. Juni noch über Barrenbestände von 226.437 Unzen Silber und 631 Unzen Gold. Hinzu kamen weitere 50.644 Unzen Silber und 890 Unzen Gold in Form von Erzkonzentraten.

Seine Finanzergebnisse für das 2. Quartal will Endeavour Silver voraussichtlich am 3. August 2017 vor Börsenbeginn in Toronto veröffentlichen.

Viele Grüße
Ihr
Jörg Schulte

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